Alle 26 Kantone · Stand 2026

Erbschaftssteuer Kantonsvergleich 2026

Wähle Verwandtschaftsgrad und Betrag — und sieh sofort, in welchem Kanton du am wenigsten Erbschaftssteuer zahlst.

22
steuerfrei
4
steuerpflichtig
CHF 5'125.–
Ø Steuer (CH)
#KantonSteuer
1ZürichSteuerfrei
2BernSteuerfrei
3UriSteuerfrei
4SchwyzSteuerfrei
5ObwaldenSteuerfrei
6NidwaldenSteuerfrei
7GlarusSteuerfrei
8ZugSteuerfrei
9FreiburgSteuerfrei
10SolothurnSteuerfrei
11Basel-StadtSteuerfrei
12Basel-LandschaftSteuerfrei
13SchaffhausenSteuerfrei
14Appenzell AusserrhodenSteuerfrei
15St. GallenSteuerfrei
16GraubündenSteuerfrei
17AargauSteuerfrei
18ThurgauSteuerfrei
19TessinSteuerfrei
20WaadtCHF 0.–
21WallisSteuerfrei
22GenfSteuerfrei
23JuraSteuerfrei
24Appenzell InnerrhodenCHF 2'000.–
25LuzernCHF 5'000.–
26NeuenburgCHF 13'500.–

Gemeindezuschläge nicht enthalten. Berechnung ohne Gewähr — massgebend ist die kantonale Steuerbehörde.

So unterschiedlich ist die Erbschaftssteuer in der Schweiz

Die Erbschaftssteuer ist in der Schweiz Kantonssache — es gibt kein eidgenössisches Erbschaftssteuergesetz. Das führt zu extremen Unterschieden: Während Schwyz und Obwalden gar keine Erbschaftssteuer kennen, kann Basel-Stadt bis zu 49.5% auf Erbschaften von Dritten verlangen.

Für Ehepartner und Kinder sind die meisten Kantone grosszügig — 22 von 26 Kantonen befreien direkte Nachkommen vollständig. Bei Geschwistern, Onkel/Tanten oder Dritten dagegen sind die Unterschiede enorm.

Günstigste Kantone
  • Schwyz — keine Steuer
  • Obwalden — keine Steuer
  • Zug — tiefe Sätze
Mittlere Kantone
  • Graubünden — 5–15%
  • Nidwalden — 5–15%
  • Thurgau — 4–28%
Höchste Sätze
  • Basel-Stadt — bis 49.5%
  • Tessin — bis 41%
  • Waadt — bis 25%

Häufige Fragen

In welchem Kanton zahlt man am wenigsten Erbschaftssteuer?

Schwyz und Obwalden erheben überhaupt keine Erbschaftssteuer — unabhängig vom Verwandtschaftsgrad. Auch Zug, Nidwalden und Graubünden zählen zu den günstigsten Kantonen für nahestehende Erben. Für Dritte (nicht verwandt) sind die Unterschiede zwischen den Kantonen enorm: von 0% (SZ, OW) bis 49.5% (BS).

Welche Kantone haben keine Erbschaftssteuer?

Schwyz (SZ) und Obwalden (OW) erheben keine kantonale Erbschaftssteuer. Alle anderen 24 Kantone besteuern zumindest entferntere Verwandte und Dritte. In vielen Kantonen sind jedoch Ehepartner, Kinder und Grosseltern von der Steuer befreit.

Lohnt es sich, wegen der Erbschaftssteuer den Wohnkanton zu wechseln?

Massgebend für die Erbschaftssteuer ist grundsätzlich der Wohnkanton des Erblassers — nicht der Wohnkanton des Erben. Ein echter Kantonswechsel des Erblassers kann die Erbschaftssteuerbelastung erheblich beeinflussen. Der Wohnsitz muss jedoch effektiv verlegt werden (Lebensmittelpunkt, Schriften, Stimmregister). Reine Scheindomizile werden von Steuerbehörden erkannt. Frühzeitige Planung mit einem Steuerberater ist empfehlenswert.

Wieso ist die Erbschaftssteuer von Kanton zu Kanton so unterschiedlich?

Die Erbschaftssteuer ist in der Schweiz Kantonssache — es gibt kein Bundesgesetz dazu. Jeder Kanton regelt die Sätze, Freibeträge und befreiten Verwandtschaftsgrade selbst. Das führt zu grossen Unterschieden: Während SZ und OW gar keine Steuer erheben, kann BS bis zu 49.5% verlangen. Innerhalb der Kantone gibt es zusätzlich Gemeindezuschläge.

Zahlen Kinder überall keine Erbschaftssteuer?

Nein, nicht überall. In 22 von 26 Kantonen sind Kinder vollständig befreit. Ausnahmen: Waadt (VD) besteuert Kinder mit 0.1–3.5% (Freibetrag CHF 1 Mio.), Neuenburg (NE) mit 3% (Freibetrag CHF 50'000), Appenzell Innerrhoden (AI) mit 1% (Freibetrag CHF 300'000) und Luzern (LU) mit 1% (Freigrenze CHF 100'000).

Detailrechner öffnenErbschaftssteuer legal sparen →